Optimierte Ladeinfrastruktur für autonome Nutzfahrzeuge
Autonome Nutzfahrzeuge können den Straßengüterverkehr grundlegend verändern. Sie versprechen einen effizienteren, zuverlässigeren und langfristig klimafreundlicheren Transport, stellen das bestehende Verkehrssystem aber zugleich vor neue Anforderungen. Besonders autonome batterieelektrische Lkw müssen nicht nur technisch sicher fahren, sondern auch in bestehende Logistikprozesse, Energieinfrastrukturen und digitale Steuerungssysteme integriert werden.
Das Projekt untersucht, wie autonome Nutzfahrzeuge künftig wirtschaftlich, sicher und skalierbar eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei der autonome Fernverkehr, geeignete Übergabehubs, leistungsfähige Ladeinfrastruktur sowie die digitale Vernetzung von Fahrzeugen, Logistikunternehmen, Ladeinfrastrukturbetreibern und Energieversorgern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wo Infrastruktur für autonome E-Lkw entstehen sollte und wie diese ausgestaltet sein muss. Dabei werden reale Transportströme, Standortpotenziale, Energiebedarfe und betriebliche Anforderungen zusammengeführt. Ziel ist es, tragfähige Konzepte für den Übergang vom heutigen Lkw-Verkehr hin zu einem automatisierten, elektrifizierten und resilienten Güterverkehrssystem zu entwickeln.
Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs, zur Bewältigung des Fahrermangels und zur Entwicklung neuer Betriebsmodelle für die Logistik der Zukunft.
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